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Klangraum-T
(im KunstWald Teutoburgia)
Schadeburgstrasse 12a
D-44627 Herne

Klangraum-T.
Atelier und Konzertraum

Der Klangraum-T in Herne ist ein außergewöhnlicher Klang-Ort. Hier wird Musik nicht nur gehört, sondern als räumliches und körperliches Erlebnis erfahren. In der ehemaligen Maschinenhalle ist ein ganzer "Wald" mit Klang-Instrumenten des Künstlers Christof Schläger zu entdecken. Hier lädt der Künstler zu unerhört spannenden Konzert-Erlebnissen ein. So ist dieser Konzertraum eine Verbindung von moderner Klangkunst, innovativer Technik und akustischer Inszenierung und eröffnet neue Perspektiven für das Hören. Besucherinnen und Besucher tauchen in eine Welt ein, in der sich Klänge bewegen, verdichten und verändern. Dadurch entsteht ein intensives Zusammenspiel von Raum, Zeit und Wahrnehmung. Der Klangraum T steht somit exemplarisch für eine musikalische Strömung der Klangkunst und regt dazu an, alltägliche Hörgewohnheiten hinter sich zu lassen und ästhetisches, musikalisches Neuland zu entdecken.

Obwohl die Zeche seit 1985 stilgelegt wurde, erfült die Halle immer noch ihren eigentlichen Zweck. Sie beherbergt Maschinen, allerdings nicht mehr für die Kohleförderung, sondern Klangmaschinen, merkwürdige Skulpturen aus Motoren, metallenen Federn, Rohren und allerlei technischen Fertigteilen, gesteuert durch ein Keyboard, das der Musiker Christof Schläger bedient. So hat sich der „Klangraum T” zum einmaligen Konzertraum entwickelt, in dem kontinuierlich Raum- und Klangkonzerte aufgeführt werden.

Schon in seiner frühen Phase diente die Maschinenhalle als kreativer Ort für Klangkunst, Videoinstallationen, Lesungen und Konzerte.


v.l.n.r.: Gunther Demnig (Stolpersteine) / Christof Schläger & Luc Ferrari (Musique concrete) / Jan Zweyer (Literatur) / Tsutomu Ozeki (Tanz)

Das "Geräusch Gestalten" Orchester mit zahlreichen Maschinen Instrumenten :


Die Anfänge

Viele industrielle Monumente verfielen nach ihrer Stillegung in einem rasendem Tempo. Mit seiner "Entdeckung" durch engagierte Künstler bekam die Maschinenhalle eine neue Sinngebung. Die ersten Ausstellungsprojekte spielten mit der kaputten Situation und fanden in dem zur Seite geräumten Schutt statt.

Download:
Katalog 'Betreten verboten' (1987)

 

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